Bei den Gesprächen am Donnerstag soll es unter anderem um die Kosten im Gesundheitswesen gegangen sein und hierbei um die sogenannte erhöhte Beteiligung der Krankenversicherungen. Die erhöhte Beteiligung soll eigentlich finanziell schwächer gestellte Menschen entlasten, bedeutet aber auch erhebliche Ausgaben für die öffentlichen Finanzen.
Wie Belga unter Berufung auf ein Regierungsmitglied berichtet, sollen die Gespräche "recht konstruktiv" verlaufen. Mit einem eventuellen echten Durchbruch wird demnach aber sicher nicht vor frühestens Anfang nächster Woche gerechnet. Über das Wochenende müsse erst noch über weitere Details diskutiert werden, hieß es weiter.
Strengere Regeln für Studenten- und Flexijobs?
Derweil will die Föderalregierung laut Medienberichten eine Verschärfung der Regeln zu Studentenjobs prüfen. Das schreiben verschiedene flämische Zeitungen. Dabei soll es unter anderem um eine mögliche Begrenzung des maximalen Alters gehen für Studentenjobber. Außerdem könnten die Abgaben für diese Art von Jobs erhöht werden. Für Flexi-Jobs würden vergleichbare Maßnahmen untersucht.
Sowohl Flexi- als auch Studentenjobs werden aktuell sehr gering belastet, wodurch diese Art von Arbeitsplätzen nur wenig zur Finanzierung des Sozialsystems beiträgt. Damit würde die Regierung wieder etwas zurückrudern nach einer früheren Lockerung der Regeln für diese Jobs.
Boris Schmidt