Die SNCB will vorerst keine Zugangsschranken in den großen Bahnhöfen einführen. Das hat Mobilitätsminister Jean-Luc Crucke am Mittwoch in der Kammer erklärt. Die Schranken könnten zwar das Schwarzfahren eindämmen, doch die Nachteile wögen schwerer.
Eine neue Studie kam erneut zu einem negativen Ergebnis: Einbau und Betrieb seien zu teuer. Außerdem litten Reisende und der Zugang zu den Bahnhöfen. Auch der Nutzen für die Sicherheit sei unklar.
Crucke bat SNCB-Chefin Sophie Dutordoir trotzdem um Erklärungen zum niederländischen Modell. Dort sind Schranken weit verbreitet. Auch die Autoren der Studie sollen im Parlament Rede und Antwort stehen.
belga/vk