In der ersten Hälfte dieses Jahres sind auf den Straßen in Belgien mehr Menschen ums Leben gekommen als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Bislang gab es bereits 223 Verkehrstote. Das sind 13 mehr als im Vorjahreszeitraum. Das gab das Verkehrssicherheitsinstitut Vias am Dienstag bekannt. Dabei starben sowohl mehr Radfahrer als auch E-Scooter-Fahrer oder Lastwagenfahrer.
In der Wallonie stieg die Zahl der Verkehrstoten. In Flandern blieb sie stabil, in Brüssel sank sie. Die Unfälle mit Verletzten gingen um zwei Prozent zurück.
Nachdem die Zahlen jahrelang rückläufig waren, gibt es nun wieder mehr tödliche Verkehrsunfälle. Ziel ist es, die Zahl der Verkehrstoten bis 2030 auf höchstens 320 jährlich zu reduzieren.
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