Ein Mitarbeiter des flämischen Ministers Ben Weyts hat unter einem falschen Namen einen Meinungsbeitrag an verschiedene Zeitungsredaktionen geschickt. In diesem Beitrag gab er sich als homosexueller Muslim aus Borgerhout aus. In dem Beitrag prangerte er Aggressionen gegen Homosexuelle an.
Die Wochenzeitschrift "Knack" deckte auf, dass es sich bei dem Autor um einen weißen Mitarbeiter von Minister Weyts handelte. Der Mitarbeiter habe mit dem Beitrag beweisen wollen, dass progressive Stimmen in den Medien schneller Beachtung finden.
Der Minister erklärt in einer schriftlichen Stellungnahme, dass er sich von der privaten Initiative seines Mitarbeiters distanziere. Er bezeichnet die Aktion als dumm und will mit dem Mitarbeiter sprechen.
Der fingierte Meinungsbeitrag wurde letztendlich nur von einem Online-Medium veröffentlicht.
vrt/rop