Der Brüsseler Spendenlauf "Run to Kick" hat in seiner neunten Auflage mehr als 2,5 Millionen Euro für die Erforschung von Kinderkrebs eingebracht. Das ist ein Rekordbetrag, teilte die veranstaltende Stiftung KickCancer am Sonntag mit. Rund 5.000 Läufer und Wanderer nahmen im Bois de la Cambre teil.
Das gesamte Geld fließt in sechs internationale Forschungsprojekte im Rahmen des Programms "Fight Kids Cancer", einer Initiative mit Partnerorganisationen in Frankreich, Luxemburg, Spanien und den Niederlanden.
Gründerin Delphine Heenen zeigte sich von der Mobilisierung bewegt. In diesem Jahr stand die Erforschung der seltenen Krebsart Sarkom im Mittelpunkt, an dem auch ihr eigener Sohn gestorben war. Kinderkrebs gilt als häufigste krankheitsbedingte Todesursache bei Kindern über einem Jahr, die Forschung dazu ist laut der Stiftung unterfinanziert.
belga/vk