Das Kernkabinett der flämischen Regierung berät seit Sonntagmittag erneut über den Haushalt. Flandern kämpft mit einem Haushaltsloch von 1,6 bis 1,9 Milliarden Euro.
Eine Sitzung mit allen Ministern soll erst später folgen. Am Samstagabend waren die Gespräche früher als erwartet zu Ende gegangen. Die Koalitionspartner sprachen nicht von einem Konflikt. Die Vorschläge der drei Parteien hätten aber noch zu weit auseinandergelegen. Mit einer Einigung wird frühestens am späten Sonntagabend oder in der Nacht zum Montag gerechnet.
Für Unmut sorgt weiterhin, dass die N-VA aus Sicht der Partner zu wenig in den eigenen Zuständigkeitsbereichen spart und dass immer wieder Vorschläge durchsickern.
belga/vk