Künstliche Intelligenz, Satellitenbilder und modernste Datenanalyse: In diesen Technologien sieht Belgien großes Potenzial, den Kampf gegen den internationalen Drogenhandel weltweit zu stärken. Dadurch könnten Drogenbanden in ihren Aktivitäten besser beobachtet werden, was den Behörden die Möglichkeit gäbe, Drogenringe zu zerschlagen.
Neben der Entwicklung, Anschaffung und Anwendung solcher Technologien sei auch der internationale Austausch von Daten und Informationen grundlegend. Das Treffen bei der UN in New York hatte das Ziel, den Weg dafür zu ebnen.
Partnerschaften mit der Privatwirtschaft seien ebenso wichtig. Reedereien und Container-Terminals in Häfen sind oft in der Hand von privaten Unternehmen. Auch sie müssten sich am Kampf gegen den Drogenschmuggel über Seewege beteiligen.
An dem Treffen in New York nahmen für Belgien Innenminister Bernard Quintin und Vertreter des Hafens von Antwerpen teil.
Kay Wagner