Die VRT wird im kommenden Jahr am Eurovision Song Contest in Bulgarien teilnehmen. Das hat die Sendeleitung des flämischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks am Mittwoch bekannt gegeben und der Europäischen Rundfunkunion (EBU) offiziell mitgeteilt.
Nach den heftigen Kontroversen der letzten Jahre um die Teilnahme Israels stand ein Boykott im Raum.
VRT-Chef Frederik Delaplace begründete die Zusage mit Reformversprechen der Europäischen Rundfunkunion. Demnach wurden Änderungen bei den Stimmabgabe-Regeln, beim Sponsoring und dem Umgang mit Konflikten vereinbart. So soll ein Land im Falle eines Sieges den ESC im Folgejahr nicht ausrichten dürfen, wenn es sich im Krieg befindet.
belga/mh