Im Hafen von Antwerpen haben die Behörden im vergangenen Monat erstmals eine Ladung Kokain beschlagnahmt, die in Flaschen mit Flüssigseife versteckt war.
Die Staatsanwaltschaft bezeichnete die Methode als außergewöhnlich. Kokain sei in dieser Form bislang noch nicht entdeckt worden. Die Ermittler stellten fest, dass das Kokain bei niedrigeren Temperaturen zu kristallisieren beginnt. Nach Einschätzung der Behörden könnte die Droge so wieder von der Seife getrennt und für den Verkauf aufbereitet werden.
Die Drogen stammten aus Kolumbien und waren für Kroatien bestimmt. Wie viel Kokain genau in der Flüssigseife versteckt war, ist bislang noch unklar. Festnahmen gab es bisher ebenfalls nicht.
vrt/sh