Die Brüsseler Metro wird am Sonntag genau 50 Jahre alt. Am 20. September 1976 hat König Baudouin die erste Metrolinie offiziell eröffnet. Damals gingen an einem Tag 16 Stationen in Betrieb. Heute hat Brüssel vier Metrolinien mit 69 Stationen und rund 40 Kilometern Schienennetz.
Für die kommenden Jahrzehnte gibt es weitere Ausbaupläne. So gibt es unter anderem Projekte im Süden Brüssels und in Richtung Groot-Bijgaarden. Das Projekt für die Metro Nord zwischen dem Nordbahnhof und Bordet ist derzeit gestoppt. Voraussetzung für weitere Ausbauprojekte ist, dass die Brüsseler Behörden die nötigen finanziellen Mittel bereitstellen.
Eine der größten Herausforderungen bleibt die Sicherheit in den 69 Stationen. Fahrgäste fühlen sich in der Metro unsicherer als in Straßenbahnen und Bussen. Das zeigen die jährlichen Umfragen zur Zufriedenheit der Fahrgäste.
Die Brüsseler Verkehrsgesellschaft Stib setzt deshalb unter anderem Sicherheitskräfte, Kontrolleure, Einsatzteams und Hundestaffeln ein. Sie müssen sich in den letzten Jahren auch vermehrt mit Obdachlosen und Drogenabhängigen in den Stationen auseinandersetzen.
Am Sonntag können Fahrgäste Metro, Straßenbahnen und Busse in Brüssel kostenlos nutzen. Am autofreien Sonntag dürfen Autos ohne Ausnahmegenehmigung von 9:30 Uhr bis 19 Uhr nicht fahren.
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