Die Empörung über das Hakenkreuz an der Moschee in Laeken ist groß. Der föderale Innenminister Bernard Quintin von der MR verurteilte die Schmiererei auf der Kommunikationsplattform X als einen islamfeindlichen und rassistischen Akt. So etwas dürfe nicht toleriert werden. Quintin sprach der muslimischen Gemeinschaft in Belgien seine vollkommene Unterstützung aus.
Auch Brüssels Ministerpräsident Boris Dilliès, ebenfalls MR, verurteilte aufs Schärfste die Hassbotschaft, die das Hakenkreuz darstelle. Brüssels PS-Bürgermeister Philippe Close gab noch am Sonntag die Aufnahme von Ermittlungen durch die Polizei bekannt, um die Täter schnellstmöglich zu finden, teilte Close mit.
Das Hakenkreuz war in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 1 Uhr morgens an der Außenwand der Moschee entdeckt worden. Rechts unter dem Hakenkreuz befindet sich eine weitere Schmiererei, eventuell eine Botschaft oder eine Signatur.
Das Hakenkreuz war im Dritten Reich das offizielle Zeichen der Nationalsozialisten im Deutschen Reich und gilt als Symbol von Fremdenhass und Rassismus. In Belgien ist die Verwendung des Hakenkreuzes - anders als in Deutschland und Österreich - nicht verboten.
Kay Wagner