Wohnungen an der belgischen Küste sind wieder teurer geworden. Im ersten Halbjahr lag der Medianpreis - das heißt der mittlere Wert einer nach Größe sortierten Datenreihe - bei 272.000 Euro. Das bedeutet eine Steigerung von 6,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Für eine Wohnung an der Digue (auf dem Deich) zahlen Käufer im Schnitt 335.000 Euro.
Trotzdem stieg die Zahl der Verkäufe: Im ersten Halbjahr dieses Jahres wurden acht Prozent mehr Appartements als im Vergleichszeitraum in 2025 verkauft.
Damit erholt sich der Immobilienmarkt an der Küste weiter. Nach dem Boom während der Corona-Jahre in 2020 und 2021 hatte es einen deutlichen Einbruch gegeben.
85 Prozent der Käufer einer Wohnung an der Küste sind Flamen. Etwas mehr als die Hälfte der Käufer ist älter als 50 Jahre.
belga/jp