In den Gefängnissen im Land läuft an diesem Mittwoch der dritte von fünf Streiktagen. Erstmals wurden bereits zu Beginn des Arbeitsausstandes Polizisten zwangsverpflichtet als Ersatz für das streikende Wachpersonal.
In der Haftanstalt von Saint-Gilles sollen 16 Polizisten tagsüber und acht in der Nacht eingesetzt werden. Gewerkschaften warnen vor angespannten Situationen, da der Einsatz in Gefängnissen nicht zu den üblichen Aufgaben der Polizei gehört. Der Bürgermeister von Saint-Gilles kritisiert die Maßnahme.
Erst vor zwei Wochen waren 40 Beamte der Föderalpolizei zur Verstärkung in die Gemeinde geschickt worden, um die Lokalpolizei im Kampf gegen die Drogenkriminalität zu unterstützen. Der Gefängnisstreik soll am Freitagabend enden.
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