Die sozialistische und christliche Gewerkschaft wollen am 9. Oktober gemeinsam in Brüssel demonstrieren. Sie sprechen von einer klaren Warnung an die Föderalregierung. Diese berät seit Dienstag über den Haushalt der kommenden Jahre.
Bis 2029 muss Belgien dafür rund zehn Milliarden Euro einsparen. Mit der Demonstration wollen die Gewerkschaften auch "die stärksten Schultern" in die Pflicht nehmen. Arbeitnehmer könnten nicht ständig für die Haushaltslöcher aufkommen, so die FGTB.
Sie fordert außerdem eine Kurskorrektur der Regierung und nennt drei rote Linien. Dazu zählen ein Angriff auf den Lohnindex, eine Mehrwertsteuererhöhung und die Einführung eines Jahresarbeitszeitmodells.
Bleibe die Warnung ohne Reaktion, droht die FGTB mit einem Generalstreik. Dieser könnte in der Woche um den 23. November stattfinden. Die christliche Gewerkschaft CSC hat sich dazu bisher nicht festgelegt.
belga/vk