Der belgische Fußballverband wird Gianni Infantino nicht für eine neue Amtszeit als FIFA-Präsident unterstützen. Grund sind Infantinos inzwischen aufgegebene Pläne zur Kommerzialisierung der Weltmeisterschaft.
Zudem fordert der Verband Klarheit im Fall um die Rote Karte gegen den US-Spieler Folarin Balogun. Dieser hatte nach Eingreifen von US-Präsident Trump gegen die Roten Teufel spielen dürfen. Der Fall soll nun beim FIFA-Rat im Oktober besprochen werden.
Bereits zuvor hatten mehrere Länder ihre Unterstützung für Infantino zurückgezogen, darunter die Niederlande und England. Die Präsidentenwahl findet im März in Marokko statt. Ein Gegenkandidat fehlt bislang.
belga/vk