Die Videoüberwachung in Brüssel funktioniert offenbar nur unzureichend. Laut Recherchen der Wirtschaftszeitung L’Echo ist fast jede vierte Kennzeichenkamera defekt - insgesamt 23 Prozent.
Gleichzeitig lagern 320 neue Kameras seit Jahren ungenutzt in Depots. L'Echo berichtet zudem über zu lange Reparaturzeiten, unbezahlte Rechnungen und unklare Zuständigkeiten.
Der Brüsseler Finanzminister Dirk de Smedt räumt ein, dass die derzeitige Situation nicht tragbar ist. Er arbeitet an einer klaren Verwaltungsstruktur mit einem einzigen Betreiber. Dabei fiel die Wahl auf Irisnet, eine öffentliche IT-Infrastrukturorganisation, die bereits Telekommunikations- und Datennetze für die Region Brüssel betreibt.
rtbf/sh