Der große Costa-Drogenprozess wird zum Großteil in der Berufung neu verhandelt. Ende Juli waren 51 Angeklagte wegen der groß angelegten Einfuhr von mehr als 23 Tonnen Kokain über den Hafen von Antwerpen verurteilt worden.
Die mutmaßlichen Drahtzieher erhielten Haftstrafen von neun, zwölf und 13 Jahren. Insgesamt wurden 51 Angeklagte verurteilt. 27 Parteien legten Berufung ein, darunter auch die Föderale Staatsanwaltschaft.
Damit wird der Fall vor dem Antwerpener Berufungsgericht erneut verhandelt. Dabei kommt auch das neue Strafgesetzbuch zur Anwendung. Die Richter müssen für jeden Angeklagten prüfen, ob der neue oder alte Rechtsrahmen günstiger ist. So sieht es die Übergangsregelung vor.
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