Zu Inhalt wechseln
  • BRF Nachrichten
  • BRF1
  • BRF2
  • Mediathek
  • Unternehmen
  • BRF1 Livestream
  • BRF2 Livestream
  • BRF Podcast
  • Wetter
  • Verkehr
  • iconfacebook-1
  • iconyoutube-1
  • instagram
  • linkedin2
BRF Nachrichten
  • Home
  • Regional
    • Alle Gemeinden
    • Amel
    • Büllingen
    • Burg-Reuland
    • Bütgenbach
    • Eupen
    • Kelmis
    • Lontzen
    • Raeren
    • St. Vith
  • National
  • International
  • Sport
    • Fußballergebnisse
  • Meinung
    • Kommentar
    • Presseschau
  • Kultur
    • Bücher
    • Kino
    • Kunst
    • Medien
    • Musik
-

Ex-Audi-Werk in Brüssel wird zum Gewerbepark

01.09.202609:2301.09.2026 - 17:40
  • Brüssel
Drohnenaufnahme des früheren Audi-Werksgeländes in der Brüsseler Gemeinde Forest
Das frühere Audi-Werksgelände in der Brüsseler Gemeinde Forest (Bild: Eric Lalmand/Belga)

Vor anderthalb Jahren endete in der Brüsseler Stadtgemeinde Forest eine Ära: Am 28. Februar 2025 schloss das ehemalige Audi-Werk endgültig, 3.000 Beschäftigte verloren ihre Arbeit. Was aus dem Gelände werden sollte, war lange offen. Nun steht fest: Eine flämische Industrie-Holding übernimmt es und will dort ein Gewerbegebiet errichten.

Das ehemalige Audi-Werk in der Brüsseler Stadtgemeinde Forest war fast schon so eine Art Mahnmal. Eine Erinnerung an eine große Vergangenheit. Fast 80 Jahre lang waren an dem Standort Autos gebaut worden. Ab 1949 liefen dort erst amerikanische Studebaker vom Band, später dann der berühmte VW Käfer. 1970 übernahm der Volkswagenkonzern das Werk, 2007 ging es an die VW-Tochter Audi. Und im Februar vergangenen Jahres war Schluss.

Definitiv Schluss?! So richtig glauben wollte das kaum jemand. Und zunächst mochte es auch so aussehen, als würden in Forest doch wieder Fahrzeuge gebaut. Doch wirklich konkret wurden die diversen Zukunftspläne nie. Bis jetzt. Es waren die Zeitungen L'Echo und De Tijd, die am Dienstag die gute Neuigkeit verkündeten. Demnach will die flämische Heylen Warehouses-Group das Gelände übernehmen.

Das Unternehmen aus dem Antwerpener Kempenland ist eine Industrie-Holding, die weltweit in ambitionierte Unternehmen investiert. Heylen Warehouses ist die Logistik- und Immobilien-Sparte der Gruppe. Sie ist spezialisiert auf die Entwicklung und Vermietung von hochmodernen Logistikzentren und Gewerbeparks. Und genau das hat Heylen Warehouses jetzt auf dem ehemaligen Audi-Gelände vor: Dort soll ein sogenannter Gewerbe-Hub entstehen, wo sich neue Unternehmen ansiedeln können.

"Erstmal wollen wir die Mauern buchstäblich aufbrechen", sagte Heylen-Sprecherin Sarah Dierick in der VRT. Aus dem Areal soll ein offener, gemischter Gewerbepark werden. Offen und gemischt: Beides ist im Sinne der Brüsseler politisch Verantwortlichen. Denn, so wichtig die Fabrik auch für die Hauptstadt war, und insbesondere für die Gemeinde Forest, aber das riesige Audi-Gelände war im Grunde eine eingezäunte Insel mitten in der Stadt.

Durch die Öffnung soll sich das Areal also wieder stärker in das Viertel einfügen. Noch wichtiger ist aber eben die Tatsache, dass sich hier nicht wieder ein einzelnes, großes Unternehmen ansiedelt, sagte Laurent Hublet, der Brüsseler Regionalminister für Wirtschaft und Beschäftigung in der RTBF. Wenn man an dem Standort mehrere unterschiedliche Betriebe ansiedelt, dann ist man erstmal krisensicherer, vor allem aber ist man nicht abhängig von einem einzelnen Akteur, wie das in der Vergangenheit der Fall war. Audi war das beste Beispiel: Mit der Schließung waren gleich 3.000 Arbeitsplätze auf einen Schlag weg. Bei vielen kleineren Akteuren fällt der Schaden automatisch geringer aus.

Nicht zuletzt dank seiner industriellen Vergangenheit ist das Gelände strategisch perfekt gelegen: Es verfügt über eine Bahnanbindung und es liegt in unmittelbarer Nähe der Autobahn und des Kanals. Und das mitten in Brüssel. Aber vor allem: Es ist riesig: Mit einer Gesamtfläche von 55 Hektar ist es das größte zusammenhängende Industriegebiet der Hauptstadtregion. Das Gelände ist qua Fläche und qua Lage einzigartig, sagt auch Heylen-Sprecherin Sarah Dierick. Hier handelt es sich um eines der wichtigsten Sanierungs- und Neuentwicklungsprojekte in Europa der vergangenen Jahre.

Die Brüsseler Regionalregierung hat ihrerseits alles getan, um es den Investoren so einfach wie möglich zu machen. Zunächst einmal sollen die Genehmigungsverfahren beschleunigt werden. Und dann werde man zusammen mit der Föderalregierung ein Instrument entwickeln, wodurch die Lohnkosten für die Arbeitgeber um fünf Prozent gesenkt werden sollen, sagte Regionalminister Laurent Hublet in der VRT. Das Ziel: mindestens 3.000 neue Arbeitsplätze innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre, sagt der Les Engagés-Politiker. Und Anfang kommenden Jahres werde es schon losgehen:

Heylen Warehouses will ein möglichst breites Spektrum an möglichen Investoren ansprechen: Von national und international operierenden Unternehmen bis hin zu kleinen, lokalen Betrieben aus der Region, die in ihrer Heimatstadt wachsen wollen, sagt Sprecherin Sarah Dierick.

 

rtbf/belga/sh

Nach oben
  • Home
  • Regional
  • National
  • International
  • Sport
  • Meinung
  • Kultur

Neuigkeiten zum BRF als Newsletter

Jetzt anmelden
Sie haben noch Fragen oder Anmerkungen?
Kontaktieren Sie uns!
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Kontakt
  • Barrierefreiheit
  • Cookie-Zustimmung anpassen

Design, Konzept & Programmierung: Pixelbar & Pavonet

Cookie Hinweis

Wir nutzen Cookies, um die Funktion der Webseite zu gewährleisten (essentielle Cookies). Darüber hinaus nutzen wir Cookies, mit denen wir User-Verhalten messen können. Diese Daten teilen wir mit Dritten. Dafür brauchen wir Ihre Zustimmung. Welche Cookies genau genutzt werden, erfahren Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Nur essentielle Cookies zulassen Alle Cookies zulassen
  • BRF1
  • BRF2
  • Mediathek
  • Unternehmen
  • Home
  • Regional
    • Alle Gemeinden
    • Amel
    • Büllingen
    • Burg-Reuland
    • Bütgenbach
    • Eupen
    • Kelmis
    • Lontzen
    • Raeren
    • St. Vith
  • National
  • International
  • Sport
    • Fußballergebnisse
  • Meinung
    • Kommentar
    • Presseschau
  • Kultur
    • Bücher
    • Kino
    • Kunst
    • Medien
    • Musik
  • Wetter
  • Verkehr
  • iconfacebook-1
  • iconyoutube-1
  • instagram
  • linkedin2
  • BRF1 Livestream
  • BRF2 Livestream
  • BRF Podcast
Podcast
-