Drei Staatsanwälte müssen sich wegen des Verdachts auf Prüfungsbetrug vor Gericht verantworten. Das hat die Brüsseler Anklagekammer entschieden.
Ihnen werden Interessenkonflikte und die Verletzung des Berufsgeheimnisses vorgeworfen. Die Affäre betrifft eine Aufnahmeprüfung für angehende Richter und Staatsanwälte. Dabei sollen Prüfungsthemen vorab an einzelne Teilnehmer weitergegeben worden sein.
Die Ergebnisse der betroffenen Prüfungen wurden anschließend für ungültig erklärt. Die beteiligten Magistrate erhielten bereits Disziplinarstrafen. Wann der Prozess vor dem Brüsseler Berufungsgericht beginnt, ist noch offen.
belga/vk