Premier Bart De Wever hat vor den Folgen der geplanten Sparmaßnahmen gewarnt. Die Maßnahmen würden alle Menschen treffen. Die Bevölkerung sei aber bereit für schwierige Entscheidungen, betonte der Premier.
Er räumte ein, dass ihm die anstehenden Maßnahmen Sorgen bereiteten. Er schlafe deshalb schlecht und denke oft darüber nach.
Belgien stehe vor großen wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Herausforderungen. Europa verliere gegenüber China und den USA zunehmend an Boden. Zudem sei Europa nicht in der Lage, seine Verteidigung selbst zu organisieren.
Die Föderalregierung muss in den kommenden Wochen weitere zehn Milliarden Euro finden, damit der Haushalt bis 2029 die europäischen Haushaltsvorgaben erfüllt. Die Einsparungen kommen zu den bereits beschlossenen Kürzungen hinzu.
vrt/vk