Einige Anbieter von Online-Spielen setzen offenbar auf irreführende Verkaufstricks, um Spieler - darunter auch Minderjährige - länger im Spiel zu halten und zu mehr Ausgaben zu bewegen.
Viele Spiele können kostenlos heruntergeladen werden. Im Spiel selbst werden die Nutzer dann aber häufig zu Käufen animiert.
Verbraucherschützer kritisieren unter anderem virtuelle Währungen wie Coins oder Gems. Sie könnten verschleiern, dass tatsächlich echtes Geld ausgegeben wird. Auch zeitlich begrenzte Angebote mit Countdowns würden Spieler unter Druck setzen.
Solche Praktiken sind nach Angaben der Verbraucherschutzorganisation Test-Achats illegal. Laut einem Bericht der Spielbranche gibt mehr als ein Drittel der belgischen Familien Geld für das Gaming ihrer Kinder aus.
vrt/sh