Elektroautos waren im vergangenen Jahr häufiger in Unfälle mit Radfahrern und Fußgängern verwickelt als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Das geht aus einer Untersuchung des Verkehrsinstituts Vias hervor.
Als einen möglichen Grund nennt das Institut, dass E-Autos, wenn sie langsam fahren, zu leise sind. Sie würden deshalb von anderen Verkehrsteilnehmern später wahrgenommen. Zwar schreibt die Europäische Union vor, dass Elektroautos bei niedrigem Tempo künstliche Geräusche erzeugen müssen. Nach Einschätzung von Vias reicht das aber nicht aus.
Das Institut kritisiert, dass es bei den Geräuschen deutliche Unterschiede je nach Hersteller gibt. Außerdem fordert Vias, dass bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten bis 10 km/h der vorgeschriebene Geräuschpegel angehoben werden sollte.
vrt/belga/jp