Netzbetreiber Elia beginnt in drei Wochen mit den ersten Arbeiten am umstrittenen Ventilus-Projekt. Die neue Hochspannungsverbindung soll künftig den Strom von Offshore-Windparks an Land transportieren und gleichzeitig das Stromnetz in Westflandern verstärken.
Die gesamte Trasse ist mehr als 80 Kilometer lang. Ein Teil der Leitungen soll unterirdisch, ein anderer oberirdisch verlaufen.
Vor allem gegen den oberirdischen Abschnitt gibt es erheblichen Widerstand. Obwohl noch mehrere Gerichtsverfahren laufen, haben diese keine aufschiebende Wirkung. Die ersten Arbeiten sollen deshalb am 14. September in mindestens zehn Gemeinden in Westflandern beginnen.
vrt/sh