In der Brüsseler Gemeinde Saint-Gilles hat es innerhalb weniger Stunden zwei Vorfälle mit Schusswaffen gegeben. Sonntagmorgen ist in der Nähe der Porte de Hal ein Schuss gefallen. Die Kugel ist im Fenster einer Wohnung eingeschlagen. Die Bewohnerin lag zu diesem Zeitpunkt noch im Bett.
Erst Samstagabend ist ein Mann auf der Place des Deux Bancs durch einen Schuss am Bein verletzt worden. Nach dem Verdächtigen wird gesucht. Bürgermeister Jean Spinette vermutet eine Abrechnung zwischen Drogenhändlern. Er fordert die gleichen Mittel wie für Antwerpen und 80 zusätzliche Beamte für die Polizei.
In Saint-Gilles sind Samastag und in der Nacht zum Sonntag auch zwei Autos in Brand geraten. Es ist unklar, ob auch das das Werk von Kriminellen war.
rtbf/okr