In der ersten Hälfte dieses Jahres sind im Hafen von Zeebrügge deutlich weniger Transitmigranten aufgegriffen worden als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus Zahlen des westflämischen Gouverneurs hervor.
Über die Kontrollzentrale des Hafens wurden zwischen Januar und Juni 39 Menschen entdeckt. Im gleichen Zeitraum 2025 waren noch 72 Tranistmigranten entdeckt worden. Tatsächlich festgenommen wurden in diesem Jahr bisher 36 Personen - nach 65 im Vorjahr.
Allerdings stieg die Zahl im Mai und Juni wieder an. Die Behörden führen die insgesamt positive Entwicklung unter anderem auf zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen und die Zusammenarbeit mit Großbritannien zurück.
Der Gouverneur warnt jedoch: Das Problem sei keineswegs verschwunden. Die Methoden würden sich ständig verändern - es bleibe ein Katz-und-Maus-Spiel.
belga/sh