In Antwerpen ist der Betreiber eines Möbelgeschäfts wegen des Verdachts auf Drogenschmuggel und Drogenhandel festgenommen worden. Der 61-Jährige soll sein Geschäft im Stadtteil Borgerhout als Tarnung für den Import von Haschisch aus Marokko genutzt haben.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde das Rauschgift in Möbeln versteckt und nach Belgien gebracht. Die Erlöse aus dem Drogenhandel sollen anschließend wieder in Marokko investiert worden sein.
Parallel ermittelt die Wirtschafts- und Finanzabteilung der Antwerpener Staatsanwaltschaft gegen das Unternehmen selbst. Der Geschäftsführer soll das Möbelunternehmen weiter betrieben haben, obwohl seit 2019 keine Steuererklärungen mehr abgegeben worden waren und keine Mehrwertsteuernummer mehr bestand. Auch wurden Bareinzahlungen auf den Konten des Mannes festgestellt.
belga/mh