Die europäische Paketabgabe hat Belgien im ersten Monat 42,5 Millionen Euro eingebracht. Das zeigen Zahlen der belgischen Zollbehörden. Seit Juli gilt eine Abgabe von drei Euro für Pakete aus Nicht-EU-Ländern. Damit will die EU den Zustrom billiger Waren bremsen. Zugleich soll die Abgabe Wettbewerbsnachteile für europäische Händler verringern.
Im Juli registrierte der Zoll rund 35 Prozent weniger Anmeldungen als zuvor. Das entsprach etwa 1,26 Millionen weniger Paketen. Gleichzeitig kamen zehn Prozent mehr Pakete über 150 Euro an. Für diese Sendungen fällt die Abgabe nicht an. Experten beobachten zudem größere Sammelbestellungen chinesischer Onlinehändler.
belga/vk