Im Kampf gegen illegale Müllablagerungen setzen mehrere Gemeinden in der Wallonie verstärkt auf Überwachungskameras. In Courcelles in der Provinz Hennegau ist die Zahl der Kameras jetzt von vier auf 22 erhöht worden.
Laut der Bürgermeisterin von Courcelles, Caroline Taquin, sind Standorte für die Überwachungskameras ausgewählt worden, an denen Abfall ohne Genehmigung entsorgt worden sind. Man habe sich dabei mit der Polizei abgestimmt, sagte Taquin in der RTBF. Mit Hilfe der Kameras werden unter anderem die Nummernschilder von Fahrzeugen aufgezeichnet.
Die Anschaffung der Kameras sei zwar teuer, aber das lohne sich im Vergleich zu den Kosten, die die Müllablagerungen für die Gemeinde verursachen, so die Bürgermeisterin von Courcelles. Das seien jährlich zwischen 150.000 und 180.000 Euro - ganz zu schweigen von der Mehrarbeit für die Beschäftigten der Gemeinde.
rtbf/moko