Belgien steht im Zentrum eines Ermittlungsverfahrens gegen ein Netzwerk für gefälschte Zigaretten. Die französische Polizei hat drei Personen angeklagt, die Zigaretten aus Belgien in den Raum Lille geschmuggelt haben sollen.
Seit Dezember 2025 sollen rund 120 Transporte organisiert worden sein. Der geschätzte Warenwert liegt bei rund 12 Millionen Euro.
Verkauft wurden die gefälschten Zigaretten anschließend über soziale Netzwerke, unter anderem über Snapchat. Im Zuge der Ermittlungen wurden gefälschte Zigaretten, Bargeld und Drogen sichergestellt.
Seit Jahresbeginn wurden alleine in Belgien bereits elf illegale Zigarettenfabriken ausgehoben und insgesamt 180 Millionen gefälschte Zigaretten beschlagnahmt. Erst am Donnerstag haben die Zollbehörden eine illegale Zigarettenfabrik bei Charleroi aufgespürt.
belga/dop