Die lokalen Polizeizonen dürfen künftig auch über TikTok mit der Bevölkerung kommunizieren. Innenminister Bernard Quintin (MR) hat dafür einen verbindlichen Rahmen ausgearbeitet. Bislang war die Polizei bereits auf den Plattformen Facebook und Instagram präsent.
Mit dem Schritt sollen vor allem junge Menschen besser erreicht werden. Laut Quintin kann die Polizei auf TikTok über Themen wie Alkohol und Straßenverkehr, Drogenkonsum, Online-Sicherheit und Cyberkriminalität informieren. Dabei gelten strenge Sicherheitsvorgaben: So muss TikTok auf einem separaten Gerät genutzt werden, das keinen Zugriff auf das interne Polizeinetzwerk hat.
Nach Angaben des Innenministers funktioniert dieses Modell bereits erfolgreich in Nachbarländern wie den Niederlanden und Deutschland. Dort setzen Polizeibehörden schon länger eigene TikTok-Influencer ein, um Jugendliche zu informieren und den Kontakt zwischen Polizei und Bevölkerung zu stärken.
belga/vrt/jp