In Belgien ist erstmals das West-Nil-Virus bei einem Pferd nachgewiesen worden. Die meisten infizierten Pferde zeigen keine oder nur leichte Symptome.
Das betroffene Tier aus dem Brüsseler Umland litt jedoch unter schweren neurologischen Beschwerden und musste eingeschläfert werden.
Übertragen wird das Virus durch Stechmücken. Infizierte Pferde und Menschen geben den Erreger aber nicht an andere weiter.
Fachleute werten den Fall als Warnsignal, weil Erkrankungen bei Pferden häufig vor den ersten Infektionen beim Menschen auftreten. Empfohlen wird deshalb, sich konsequent vor Mückenstichen zu schützen.
Für Pferde gibt es eine Impfung, für Menschen bislang nicht.
belga/dop