Durch die Trockenheit und die Hitze gibt es auch in Belgien mehr Brände als üblich. In diesem Jahr wurden schon 117 Waldbrände gemeldet.
Das sind bereits zwei mehr als im gesamten vergangenen Jahr. Der Durchschnitt der vergangenen Jahre lag bei nur 62 Bränden. Das hat die Universität Gent mitgeteilt.
Die Forscher verweisen darauf, dass die Zahl der Tage mit erhöhter Brandgefahr in Belgien und ganz Europa durch den Klimawandel stetig zunehme. Es handelt sich um unkontrollierte Brände in natürlichen Lebensräumen wie Wäldern und Heidegebieten, aber auch in Dünen und Sümpfen.
Acht von zehn Bränden in Belgien werden aus Flandern gemeldet, die meisten aus der Provinz Limburg. Mehr als 95 Prozent der Naturbrände werden - versehentlich oder vorsätzlich - von Menschen verursacht.
belga/est