Wegen mutmaßlicher Spionage am Nato-Hauptquartier in Mons muss eine kanadische Staatsbürgerin chinesischer Herkunft vorerst in Untersuchungshaft bleiben. Das hat die Ratskammer entschieden, wie die Staatsanwaltschaft meldet.
Die Beschuldigte steht im Verdacht, zugunsten eines Drittstaates spioniert und sich an einer kriminellen Organisation beteiligt zu haben. Letzte Woche wurde sie festgenommen.
Sie hatte ein Praktikum am militärischen Hauptsitz in Mons absolviert und war den internen Sicherheitsdiensten aufgefallen. Ermittler durchsuchten den Arbeitsplatz und die Wohnung der Frau und stellten digitale Beweismittel sicher.
belga/dpa/jp