Ein Verdächtiger aus Ypern bleibt in einem Fall mutmaßlichen Anlagebetrugs weiter in Gewahrsam. Die Ratskammer hat entschieden, die Untersuchungshaft des 27-Jährigen um einen Monat zu verlängern.
Er soll Mitglied eines internationalen Betrugsnetzwerks gewesen sein, das allein in Belgien mehr als 200 Menschen um Dutzende Millionen Euro gebracht haben soll. Die Opfer wurden über gefälschte Facebook-Anzeigen mit angeblichen Anlageangeboten angeworben.
Im Zuge der Ermittlungen wurden mehrere Verdächtige unter anderem in Polen, auf Zypern, in den Niederlanden und in Belgien festgenommen. Welche Rolle der Mann aus Ypern in dem Netzwerk gespielt haben soll, ist noch unklar.
vrt/okr