Digitalministerin Vanessa Matz hat die Entscheidung Frankreichs begrüßt, soziale Medien für Jugendliche unter 15 Jahren zu verbieten. Frankreich ist das erste Land in der Europäischen Union, das diesen Schritt geht.
Die Altersgrenze von 15 Jahren entspreche den wiederholten Warnungen von Kinderärzten und Forschern hinsichtlich der besonderen Anfälligkeit von Jugendlichen gegenüber Suchtmechanismen, schädlichen Inhalten und dem sozialen Druck, der über die sozialen Medien ausgeübt werde, sagte Matz.
Nicht überzeugt ist die Ministerin hingegen von Frankreichs Ansatz, die Alterskontrolle den Betreibern der Plattformen zu überlassen. Hier blieben Fragen offen. "In Belgien wollen wir ein System schaffen, das die Privatsphäre besser schützt. Die Überprüfung würde über einen unabhängigen, vertrauenswürdigen Dritten erfolgen", so Matz.
belga/moko