Mindestens 40 Prozent der Spitzenposten in der föderalen Verwaltung sollen künftig von Frauen besetzt werden. Dieses Ziel strebt die föderale Regierung an. Das hat Ministerin Vanessa Matz von Les Engagés am Samstag mitgeteilt.
Momentan sind höhere Führungspositionen noch überwiegend mit Männern besetzt. Künftig - so das Ziel - soll deshalb kein Geschlecht mehr als 60 Prozent der Stellen in den Ebenen A3 bis A5 einnehmen.
Auch in Leitungsgremien staatlicher Unternehmen wie Bpost, Proximus, SNCB-Infrabel und Skeyes soll mindestens ein Drittel der Posten durch Frauen besetzt werden.
Die Regierung will damit auch die Lohnlücke im öffentlichen Dienst verringern.
belga/fk