Belgien soll bis zum Sommer 2027 einen neuen föderalen Hitze- und Gesundheitsplan erhalten. Das hat die Föderalregierung beschlossen. Ziel ist es, alle staatlichen Ebenen und betroffenen Bereiche besser auf die gesundheitlichen Folgen von Hitzewellen vorzubereiten.
Ausgearbeitet wird der Plan vom föderalen Gesundheitsministerium, unterstützt vom Nationalen Krisenzentrum. Vorgesehen sind unter anderem bessere Warnsysteme, der Schutz besonders gefährdeter Menschen, eine Stärkung des Gesundheitssystems und konkrete Abläufe für den Ernstfall.
Innenminister Bernard Quintin sagte, der Klimawandel werde zu häufigeren und intensiveren Hitzewellen führen. Das neue Konzept soll über den bisherigen Hitze- und Ozonplan hinausgehen und Teil eines umfassenderen nationalen Resilienzplans werden.
belga/fk