In der Brüsseler Region sollen weitere Plätze zur Unterbringung von Asylbewerbern wegfallen, die im regulären Netzwerk nicht untergebracht werden können. Das hat die Ministerin für Asyl und Migration, Anneleen Van Bossuyt (N-VA) entschieden.
Letzte Woche hatte die Ministerin schon 300 von 2.000 Unterbringungsplätzen gestrichen. Jetzt geht sie noch einen Schritt weiter und reduziert die Kapazität auf 1.000 Plätze.
Es geht um Auffangplätze, die im Jahr 2022 vorübergehend geschaffen worden waren, weil es im bestehenden Netzwerk nicht genügend Platz für die Unterbringung für alle Asylbewerber gab. Inzwischen ist deren Zahl zurückgegangen.
Die Übergangsmaßnahme sah jährlich 42 Millionen Euro für die Region Brüssel vor, um die 2.000 zusätzlichen Aufnahmeplätze zu finanzieren.
belga/est