Das wallonische Regionalparlament berät an diesem Mittwoch über eine Reform des Code Forestier, das wallonische Forstgesetz. Ziel ist es, die Wälder besser gegen Krankheiten, Dürre und die Folgen des Klimawandels zu schützen.
Der Entwurf sieht eine verstärkte Überwachung des Waldzustands sowie schnellere Reaktionsmöglichkeiten bei Krisen vor. Das Waldbeobachtungszentrum "Observatoire wallon des forêts" soll gestärkt werden und Daten zu Krankheiten und Schäden sammeln und auswerten. In Zukunft sollen auch die Privatwälder in die Überwachung miteinbezogen werden.
Die Wallonie verfügt über rund 560.000 Hektar Wald. Etwa die Hälfte davon befindet sich in Privatbesitz.
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