Nach dem Chemieunfall im Hafen von Antwerpen müssen 28 Menschen weiter im Krankenhaus behandelt werden, eine Person befindet sich auf der Intensivstation. Insgesamt wurden 186 Personen medizinisch untersucht. Die meisten von ihnen konnten die Klinik inzwischen wieder verlassen. Es handelt es sich fast ausschließlich um Hafenarbeiter und Besatzungsmitglieder, die größtenteils von den Philippinen stammen. Sie hatten die giftigen Dämpfe eingeatmet.
Aus einem beschädigten Container war am Dienstag hochgiftiges Wasserstofffluorid ausgetreten. Um den Einsatzort wurde eine weiträumige Sicherheitszone eingerichtet. Spezialteams der Feuerwehr sind dabei, den undichten Container abzudichten und anschließend sicher abzutransportieren. Der Schiffsverkehr in dem betroffenen Bereich bleibt während der Arbeiten weiterhin eingestellt.
vrt/est