Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe finden diese Woche in zahlreichen Gemeinden der Wallonie Gedenkfeiern statt. Daran nehmen neben den betroffenen Menschen viele ranghohe Vertreter der regionalen und föderalen Politik teil.
Bei der feierlichen Einweihung eines Kunstwerks in Esneux sagte Innenminister Bernard Quintin am Dienstag, Belgien habe aus der Katastrophe wichtige Lehren gezogen. Warnsysteme seien heute effizienter, Einsatzkräfte besser ausgebildet und koordiniert, die Ausrüstung sei moderner. Angesichts der zunehmenden Zahl extremer Wetterereignisse müsse dieser Weg jedoch konsequent fortgesetzt werden, forderte Quintin.
Er betonte zudem die Bedeutung einer stärkeren Resilienz. In Belgien fehle es noch immer an einer ausreichenden Sicherheitskultur. Es müsse sichergestellt werden, dass künftig alle Koordinierungsstrukturen einsatzbereit und weiter gestärkt würden.
belga/sh