Eine neue Digitalagentur soll die digitalen Strategien der föderalen Verwaltung besser koordinieren. Darauf hat sich die Föderalregierung am Freitag geeinigt.
Die Agentur soll unter anderem in Sachen Datenspeicherung mit Hilfe von Clouds, Cybersicherheit, Künstliche Intelligenz und Datenmanagement koordinieren. Die digitalen Systeme der einzelnen Behörden sollen aber nicht vollständig zusammengelegt werden. Sie bleiben weiterhin selbst verantwortlich für ihre Anwendungen.
Digitalministerin Vanessa Matz (Les Engagés) rechnet durch die neue Struktur mit Einsparungen von bis zu 100 Millionen Euro. Die Gründung ist Teil einer umfassenden Reform der föderalen Verwaltung.
belga/dop