Nach dem neuen Bericht des Monitoring-Komiteees muss die Föderalregierung bis 2029 Einsparungen oder Mehreinnahmen von 7,7 Milliarden Euro erzielen, um die europäischen Haushaltsvorgaben einzuhalten. Bis 2031 steigt der Betrag sogar auf 9,8 Milliarden Euro.
Nach Einschätzung des Gremiums wird das föderale Haushaltsdefizit in diesem Jahr rund 25,7 Milliarden Euro respektive 3,9 Prozent der Wirtschaftsleistung betragen. Ohne zusätzliche Maßnahmen würde das Defizit bis 2029 auf mehr als 38 Milliarden Euro anwachsen und zwei Jahre später 44 Milliarden Euro erreichen.
Der Bericht des Monitoring-Komitees dient als Grundlage für die bevorstehenden Haushaltsberatungen der Regierung De Wever. In den kommenden Tagen will die Koalition über weitere Sparmaßnahmen und die Finanzplanung beraten.
belga/mh