Nach der Schießerei an der Brüsseler Metrostation Clémenceau im Februar 2025 sind die beiden Täter am Freitag zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Die Anschuldigungen lauteten versuchter Mord, Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung und Tragen einer automatischen Schusswaffe.
Der 20-jährige Hauptangeklagte wurde zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt. Er hatte am 5. Februar 2025 vor der Metrostation mit einer automatischen Waffe geschossen. Sein 21-jähriger Komplize wurde zu elf Jahren Gefängnis verurteilt.
Seine Strafe fiel geringer aus, weil er selbst keine Schüsse abgegeben hatte. Der Hauptangeklagte hatte an der Verhandlung nicht teilgenommen, erschien jedoch am Freitag zur Verkündung seiner Strafe vor Gericht.
belga/sh