Ab dem 1. Juli verkauft die SNCB keine Fahrkarten mehr im Zug. Alle Reisenden müssen grundsätzlich vor dem Einsteigen ein gültiges Ticket besitzen, im Zug kann kein reguläres Ticket mehr gelöst werden.
Wer erwischt wird, muss eine Gebühr von 90 Euro bezahlen. Es gibt allerdings Ausnahmen: Wer an einem Haltepunkt ohne Automaten oder Schalter einsteigt, muss keinen Aufpreis bezahlen. Das gilt auch, wenn der Automat nachweislich defekt ist.
Außer an Schaltern und Automaten läuft der Fahrkartenverkauf auch über die Bahn-App und über die Internetseite der SNCB. Die Bahn hat ab Mittwoch verstärkte Kontrollen angekündigt.
Die Fahrgastvereinigung Navetteurs nennt die neue Regelung skandalös und demütigend für Bahnkunden, die im guten Glauben handeln.
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