Die Föderale Polizei verstärkt den Kampf gegen Phishing-Betrug. Noch in diesem Sommer richtet sie eine Zentralstelle ein. Sie soll Betrugsfälle sammeln, auswerten und Verbindungen zwischen einzelnen Ermittlungen erkennen.
Die neue Einheit führt selbst keine Untersuchungen. Sie unterstützt die Ermittler mit Analysen und Hinweisen auf kriminelle Netzwerke. Polizeichef Eric Snoeck erklärte, so lasse sich gezielter gegen die Hintermänner vorgehen.
Die Zahl der Phishing-Anzeigen war im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Die Zentralstelle arbeitet unter anderem mit Europol, dem Zentrum für Cybersicherheit Belgien und Banken zusammen. So sollen Informationen über neue Betrugsmaschen schneller ausgetauscht werden.
belga/vk