Forscher der Freien Universität Brüssel (ULB-VUB) bereiten sich bereits auf den Mobilfunkstandard 6G vor. Die Wissenschaftler untersuchen, wie sich das künftige Netz sicher gestalten lässt und wie persönliche Daten besser geschützt werden können.
Die Einführung von 6G wird für 2030 erwartet. Nach Angaben der Universität soll die neue Technologie stärker auf künstliche Intelligenz setzen. Netzwerke könnten sich dann weitgehend selbst verwalten, optimieren und absichern. Davon könnten unter anderem autonome Fahrzeuge und vernetzte Industrieanlagen profitieren.
Die Forscher verweisen aber auch auf neue Risiken. Da 6G eine wichtige Grundlage für kritische Infrastrukturen werden könnte, müsse die Sicherheit von Beginn an gewährleistet sein. Im Fokus stehen deshalb neue Verschlüsselungsverfahren, die auch Quantencomputern standhalten sollen.
belga/vk