Ab dem 1. Juli steigen die Bußgelder für Verkehrsverstöße um rund zehn Prozent. Das hat der Föderale Öffentliche Dienst Mobilität nach Berichten der Zeitung Het Nieuwsblad bestätigt.
Betroffen sind vor allem kleinere Verstöße wie geringes Überschreiten der Geschwindigkeit oder Handynutzung am Steuer. Diese werden direkt von der Polizei verhängt, ohne Gerichtsverfahren.
Konkret steigen die Beträge deutlich. Wer etwas schneller als erlaubt fährt, zahlt künftig rund 63 Euro statt bislang etwa 58 Euro. Hinzu kommen weiterhin Verwaltungskosten.
Auch Handy am Steuer (201 Euro) und Fahren mit bis zu 0,5 Promille (217) werden teurer. Die Maßnahme war bereits Ende 2024 von der Föderalregierung angekündigt worden.
Laut offiziellen Zahlen wurden 2025 erstmals mehr als zehn Millionen Verkehrsverstöße registriert. Das entspricht im Schnitt mehreren zehntausend Fällen pro Tag. Die Einnahmen aus Bußgeldern lagen letztes Jahr bei rund 600 Millionen Euro.
vrt/vk