Mit einer neuen Kampagne wollen die Behörden Hafenmitarbeiter besser vor krimineller Einflussnahme schützen. Der Föderale Öffentliche Dienst Mobilität und das Nationale Drogenkommissariat stellten am Dienstag in Antwerpen die Initiative "PortAware" vor.
Sie richtet sich an Beschäftigte in Häfen und der Schifffahrt. Kriminelle Netzwerke versuchten zunehmend, Mitarbeiter für illegale Aktivitäten zu gewinnen oder unter Druck zu setzen. Die Kampagne soll den Mitarbeitern helfen, verdächtige Situationen früh zu erkennen und richtig darauf zu reagieren.
Dafür stehen unter anderem eine Internetplattform, Videos und Online-Schulungen bereit. Verdachtsfälle können über das bestehende Meldesystem "PortWatch" gemeldet werden, auch anonym. Polizei und Justiz verfolgen die Hinweise anschließend weiter.
belga/vk