In Flandern haben Landwirte in diesem Jahr deutlich weniger Kartoffeln angebaut. Nach vorläufigen Zahlen der flämischen Landwirtschaftsagentur sank die Anbaufläche um fast ein Viertel.
Grund waren große Lagerbestände nach der vergangenen Ernte. Viele Kartoffeln blieben unverkäuflich. Die Preise auf dem freien Markt waren zeitweise auf null gefallen.
Auch die Anbaufläche für Zuckerrüben ging zurück. Niedrige Zuckerpreise machten den Anbau weniger attraktiv. Zudem bauten die Betriebe weniger Gemüse an.
Dagegen legten Grasland und Getreideflächen zu, besonders Wintergerste und Dinkel. Auch Flächen mit biodiversitäts-fördernden Pflanzen nahmen weiter zu. Dazu Felder mit Getreide, Sonnenblumen und Hülsenfrüchten. Diese bleiben den Winter über stehen und bieten Tieren Nahrung und Schutz.
belga/vk